rückblick berlin.jar

10. October 2008 um 12:26 am | in development |

ja ich weiß, die ist ja jetzt schon fast nen monat her. aber ich hatte urlaub und konnt mich jetzt erst aufraffen einen eintrag über berlins erste zu schreiben. ich will es auch relativ kurz machen. die konferenz fand am 13 und 14. september (richtig, an einem wochenende) auf dem kampus der statt.

organisiert wurde das ganze durch die java user group berlin brandenburg. es handelt sich wohl um noch eine relativ kleine , die aber stetig zu wachsen scheint. auf die berlin.jar aufmerksam gemacht hat mich ralph von der besagten jug, der auf dem OSGi community event im juni ordentlich die werbetrommel schwung. (german osgi user forum)

Das programm konnte sich durchaus sehen lassen. von allem war was dabei. vertreter von oder oder redhat (hibernate, jboss) dürfen ja auf keiner java konferenz fehlen. Und über SOA redet man anscheinend auch noch. auch sexy webframeworks wie jboss seam und grails, wurden vorgestellt.

ich habe meinen persönlichen track etwas alternativer gestaltet als sonst. bis dato hatte ich noch nix von sablecc gehört. mit compilerbau hatte ich seit dem studium nix mehr zu tun. der vortrag von jens bendisposto war aber sehr interessant und einige sachen konnte man für nächste projekte mitnehmen. auch wenn ich inzwischen schon einige erfahrungen im osgi umfeld gesammelt habe, hab ich mir die gelegenheit nicht nehmen lassen stefan zörners einführung in osgi zu lauschen. seine bisherigen veröffentlichten artikel sind immer gut geschrieben und sein vortrag stand seinen artikeln in nix nach.

das beste aber zum schluß: hans dockter (fans der jboss-ide vielleicht bekannt) stellte (s)ein neues buildsystem gradle vor. basiert auf groovy scripts, unterstützt ant und nutzt fürs dependency management das großartige apache ivy. ich weiß noch nicht genau wann ich dazu komme, aber ich werde hier im blog wohl noch einige artikel zu dem thema schreiben, weil mich hans bei dem späteren bier (bzw. osaft) man kann sagen mit dem gradle virus infiziert. leider ist zeit genau dass was ich irgendwie grad nicht hab und deshalb machen meine gradle versuche nur sehr langsam fortschritte. gerade als alternative zum rcp pde build und zum vernünftigen bauen von basierten applikationen scheint mir gradle ein ideales werkzeug zu sein. man kann den jungs von gradle nur glückwünschen und sie scheinen auch auf dem richtigen weg zu sein. auf der groovy maililnglist wird wohl grad fleißig über buildsysteme diskutiert und eventuell steigt das groovy projekt selbst auf gradle um (http://markmail.org/message/sytwt3yimifgefkk). das ist dann wohl sowas wie der erste ritterschlag für die drei jungs.

Das publikum auf der konferenz war jünger als auf anderen java konferenzen und naturgemäß waren viele studenten dabei. der grund dafür ist wohl das unschlagbare preis-leistungsverhältnis von 20€ an der abendkasse und der ort der veranstaltung. die stimmung und der umgang miteinander war weniger förmlich als woanders was ich sehr sympathisch fand. das mag dran liegen, dass wir uns am wochenende getroffen haben und die redner, gäste und veranstalter ihre krawatten und anzüge daheim ließen.

an dieser stelle noch mal ein großes lob an die veranstalter, die java user group berlin brandenburg. jede konferenz hat mal klein angefangen. es waren wohl um die 200 hundert gäste, was ich fürs erste doch recht beachtlich finde. in 5 jahren kann ralph sich vielleicht dann auch wie sebastian mayen zur eröffnungs-keynote auf die bühne vor mehr als 1000 leuten stellen und fragen: “… und wer ist seit anfang an dabei?” der und der weiterhin viel erfolg und schaffenskraft.

mfg
René









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